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Armfüßer in den USA gesucht |
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Zonta Club Frankfurt unterstützt Forscherin und soziale Einrichtungen In China hat die Geologin Mena Schemm-Gregory bereits nach Brachiopoden erfolgreich gefahndet. Nun will die Doktorandin des Forschungsinstituts Senckenberg im Bundesstaat New York in den USA nach den Armfüßern – so lautet der deutsche Name – graben. Ziel der wissenschaftlichen Arbeit ist es, Verwandtschaftsverhältnisse der Brachiopoden zu klären. Damit die Forschungsreise Wirklichkeit werden kann, unterstützt der Frankfurter Zonta Club die Geologin mit einer Spende von 3000 Euro, die am 13. April im Rahmen einer Vortragsveranstaltung überreicht wurde. Finanzielle Unterstützung sei gerade für junge Forscher sehr wichtig, sagte Schemm-Gregory. Die Spende ermögliche es ihr, nun schneller wissenschaftliche Ergebnisse vorweisen zu können. „Die Unterstützung von jungen Frauen gehört zu den Kernaufgaben von Zonta“, betonte Dr. Gabriele Küsters, Präsidentin des Zonta Clubs Frankfurt am Main. In diesem Jahr wird der 1963 gegründete Frankfurter Club verschiedene Projekte mit rund 18.000 Euro unterstützen. Eines dieser Projekte ist das Doktorandinnen-Stipendium von Schemm-Gregory. Die von ihr untersuchten Brachiopoden gibt es schon seit 545 Millionen Jahren. Ihre Blütezeit hatten die muschelähnlichen Meeresbewohner bis vor 225 Millionen Jahren. Aus dem Unterdevon (vor 416 bis 397 Mio. Jahren) sind beispielsweise 300 verschiedene Gattungen mit Tausenden von Arten bekannt. Heute existieren weltweit immerhin noch 120 Gattungen. Darüber hinaus unterstützt der Frankfurter Zonta Club weitere Einrichtungen in der Main-Metropole: Jeweils 3.500 Euro erhalten das Mädchenhaus „FeM“, das Frauenhaus „Die Kanne“ und das Projekt „Lichtblick“ zur Betreuung von Kindern drogenabhängiger Eltern. Je 1.250 Euro erhalten das Dr. Hoch’s Konservatorium und die Gertrud-Assmann-Stiftung. Dazu kommt schließlich noch eine Spende an den Amelia Earhart Fund der Zonta International Foundation von 3000 Dollar. Die Unterstützung von Frauen hat sich Zonta auf die Fahnen geschrieben: Die Organisation wurde 1919 in den USA gegründet und ist heute weltweit verbreitet. In Deutschland gibt es 120 Clubs mit etwa 3.850 Mitgliedern. Als Nichtregierungsorganisation ist Zonta bei den Vereinten Nationen und im Europarat vertreten. Der Name Zonta kommt aus der Sprache der Sioux-Indianer und kann mit „vertrauenswürdig handeln“ übersetzt werden.
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